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Werner Assenmacher

Werner Assenmacher

Werner Assenmacher

Künstler

geb. 1947

Loge Zur Verbrüderung an der Regnitz i.O. Bamberg

 

Auffallend bei den Arbeiten von Werner Assenmacher ist vor allem der intellektuelle Ansatzpunkt. Als Forscher auf ästhetischem Gebiet widmet er sich Strukturen und ihren Veränderungen ebenso wie der sogenannten Spurensicherung von ästhetischen Erscheinungen und Ereignissen.

 

Werner Assenmachers germanistisch-philospohisch-theologischer Hintergrund spiegelt sich auch in seinen Zweifeln an der Tauglichkeit von Wörtern, die ihn dazu veranlassen, den Status des Alphabeten aufzugeben und Fragen jenseits des Wortes zu stellen.



Projekt "Grabfeld-Scheune"

Projekt "Grabfeld-Scheune"

Objekt "Kubus" aus dem Projekt "Grabfeld-Scheune". Entstanden für die Kunst-Begegnungen im Fürther Logenhausgarten 1997

Ausgangsbasis dieses Spurensicherungs-Projekts war eine mit hammerverzinktem Eisenblech verkleidete Scheune, die über 70 Jahre der Witterung ausgesetzt war und die Werner Assenmacher zufällig entdeckt hatte.

 

Die Scheunenverkleidung sollte entsorgt werden, sie erfüllte ihre Schutzfunktion nicht mehr. Assenmacher dokumentierte die Fassade fotografisch und baute dann die je ca. einen Quadratmeter großen Platten ab.

 

Aus ihrem „historischen" Zusammenhang gelöst, gefasst in Eisenrahmen, teilweise zerschnitten, teilweise hinter Acrylglas gelegt, entstanden Objekte, die eine Geschichte erzählen.

 

Es ist nicht die Geschichte einer Scheune, einer scheinbaren ländlichen Idylle. Vielmehr ist es eine Geschichte von Wind und Regen und vor allem der Zeit, die ihre Spuren hinterlässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Objekt 5:3 -> 53°
Projekt 5:3 -> 53° 02
Objekt 5:3 -> 53°

Aus dem Projekt „Grabfeld-Scheune" vor dem Haus der Fürther Loge „Zur Wahrheit und Freundschaft" anlässlich der Kunst- Begegnungen 1992



Objekt PARS PRO TOTO
Objekt PARS PRO TOTO

"Das Teil steht für das Ganze: ein Buch vertritt alle Bücher dieser

Welt".

 

Mit zwei (erhitzten) Steinen auf einer Töpferscheibe symbolisiert Werner Assenmacher die natürliche Welt. Auf diese trifft die geistige Welt der Bücher, und zwar ca. alle 20 Sekunden in Form eines Wassertropfens, der sofort verdampft.

 
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